Energetische Transformationsaufstellungen bei der AKJC
Wenn Kinder oder Jugendliche Schwierigkeiten entwickeln, lohnt es sich im Coaching in der Regel, nicht ausschließlich auf das einzelne Kind zu schauen. Familie bedeutet Beziehung: Eltern, Geschwister und weitere Bezugspersonen beeinflussen sich gegenseitig. Familiäre Erfahrungen, Beziehungsmuster und der Umgang mit Belastungen können auch nachfolgende Generationen prägen. Genau hier beginnt systemisches Arbeiten.
Konfliktlösung für Kinder und Eltern - Erfahrungs- und Lernraum für unsere Auszubildenden
Systemische Aufstellungen sind eine Möglichkeit, Beziehungen und komplexe Situationen räumlich sichtbar und damit aus einer neuen Perspektive betrachtbar zu machen. Die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) beschreibt als mögliche Ziele systemischer Aufstellungen unter anderem die Visualisierung vielschichtiger Situationen, die Förderung von Klarheit, die Aktivierung von Ressourcen sowie das Öffnen neuer Perspektiven und Lösungsmöglichkeiten.
Für professionelle Coaches bedeutet das vor allem: Eine Aufstellung liefert keine unumstößliche „Wahrheit“. Was während einer Aufstellung sichtbar oder wahrgenommen wird, kann vielmehr als Hypothese und Ausgangspunkt für weitere Fragen und neue Handlungsmöglichkeiten genutzt werden.
Teilnehmende berichten mitunter schon unmittelbar nach einer Aufstellung von bedeutsamen Veränderungen ihrer Wahrnehmung oder ihres Erlebens. Solche Erfahrungen sind ein wichtiger Teil unserer energetisch-systemischen Arbeit. Wie diese Veränderungen entstehen und welche langfristige Bedeutung sie haben, lässt sich jedoch nicht aus der Aufstellung allein ableiten.
Das bewahrt Deinen energetischen Ansatz, ohne ihn als wissenschaftlich bewiesene Wirkung darzustellen.
Warum gehören systemische Aufstellungen zur Ausbildung zum Familiencoach?
Wer Kinder und Jugendliche professionell begleitet, begegnet fast zwangsläufig auch ihrem familiären System.
Ein Kind kann beispielsweise auf Konflikte reagieren, die nicht allein auf der Ebene des Kindes verständlich werden. Eltern wiederum erleben möglicherweise Verhaltensweisen ihres Kindes als Problem, während ein systemischer Blick zusätzliche Beziehungen, Wechselwirkungen oder Ressourcen sichtbar macht.
Deshalb lernen unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur einzelne Coachingmethoden. Sie lernen, genauer hinzusehen:
- – Welche Personen und Beziehungen sind für das Anliegen relevant?
- – Welche wiederkehrenden Muster zeigen sich?
- – Welche unterschiedlichen Perspektiven gibt es innerhalb einer Familie?
- – Welche Ressourcen sind bereits vorhanden?
- – Und an welcher Stelle ist es sinnvoller, mit den Eltern oder dem Familiensystem zu arbeiten als ausschließlich mit dem Kind?
Diese Art des Denkens ist ein wesentlicher Bestandteil der AKJC Ausbildung zum Systemischen Kinder-, Jugend- und Familiencoach.
„Die offenen Familienaufstellungen in der AKJC sind jedem ans Herz gelegt, der sich aufrichtig für Heilung des Familiensystems interessiert. Die Arbeit von Katrin v. Bechtolsheim ist kein Pflaster, sondern eine ganzheitliche und ehrliche Betrachtungsweise mt überzeugendem Handwerk und jahrelanger Erfahrung im Coaching und Heilerberuf.“ (Claudia R. auf „Google Rezensionen„)
Was kann eine systemische Aufstellung sichtbar machen?
In einer Aufstellung werden Personen, Positionen oder Aspekte eines Anliegens stellvertretend im Raum angeordnet. Dadurch entsteht ein räumliches Bild einer Situation.
Das kann dabei helfen, komplexe Zusammenhänge zu sortieren und Fragen zu entwickeln, die im reinen Gespräch möglicherweise nicht so schnell entstanden wären.
Je nach Setting können beispielsweise Familienkonstellationen, Beziehungen, innere Anteile, Konfliktsituationen, Entscheidungen oder Ressourcen betrachtet werden.
Entscheidend ist dabei die professionelle Haltung des Coaches: Beobachtungen werden nicht als absolute Tatsachen interpretiert. Sie dienen dazu, Perspektiven zu erweitern und gemeinsam mit dem Coachee neue Möglichkeiten zu entwickeln.
Die Energetische Transformationsaufstellung nach Katrin von Bechtolsheim
Auslangjähriger Erfahrung in der systemischen Arbeit hat Katrin von Bechtolsheim die Energetische Transformationsaufstellung entwickelt.
Im Mittelpunkt steht die Frage, welche tieferliegenden Dynamiken und möglicherweise über Generationen wirkenden Muster mit einem aktuellen Anliegen verbunden sein könnten.
In unseren Gruppenaufstellungen arbeiten wir mit echten Stellvertretern. Ihre Wahrnehmungen, Reaktionen und Bewegungen im Raum werden Teil eines lebendigen Prozesses. Die dabei entstehenden Eindrücke verstehen wir als Anregungen zur Reflexion und nicht als objektive Beweise für Ereignisse in der Familiengeschichte.
Im Einzelcoaching nutzen wir je nach Anliegen auch Systembretter, Figuren, Bodenanker und andere bewährte Methoden.
So verbinden wir unterschiedliche systemische Zugänge mit einer Haltung, die den Menschen und sein individuelles Anliegen in den Mittelpunkt stellt.
Systemische Aufstellungsarbeit braucht mehr als eine Methode
Eine Aufstellung durchführen zu können bedeutet noch nicht automatisch, systemisch arbeiten zu können.
Professionelle systemische Arbeit erfordert eine entsprechende Haltung, methodische Kompetenz, Erfahrung und Reflexionsfähigkeit. Auch die DGSF nennt für professionelles Arbeiten mit systemischen Aufstellungen eine fundierte systemische Ausbildung, Fachkompetenz in der Aufstellungs- und Gruppenarbeit sowie Selbstreflexion als wichtige Voraussetzungen.
Genau deshalb verbinden wir an der AKJC Theorie, praktische Anwendung und eigene Erfahrung miteinander.
Unsere angehenden Familiencoaches lernen systemische Aufstellungen nicht isoliert, sondern eingebettet in einen größeren Methodenkoffer für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Eltern und Familien.
Dazu gehören unter anderem systemische Fragetechniken und Gesprächsführung, Elternarbeit, Konfliktanalyse, Ressourcenarbeit, systemische Skulpturarbeit und unterschiedliche Möglichkeiten, systemische Zusammenhänge auch im Einzelcoaching sichtbar zu machen.
Systemische Aufstellungen erleben statt nur darüber lesen
Systemisches Arbeiten lässt sich nur begrenzt aus einem Lehrbuch lernen.
Deshalb gehört die praktische Erfahrung für uns dazu.
Seit 2018 veranstaltet die AKJC jeden Monat systemische Aufstellungsabende in Hamburg-Blankenese. In einem persönlichen Rahmen mit maximal 12 Teilnehmenden erleben Interessierte und angehende Coaches Aufstellungsarbeit mit echten Stellvertretern unmittelbar in der Praxis.
Bis heute wurden im Rahmen der AKJC bereits über hundert Aufstellungen mit Stellvertretern sowie Aufstellungen in Einzelsettings durchgeführt. Diese kontinuierliche praktische Arbeit fließt wiederum in unsere Ausbildung ein.
Das ist uns wichtig: Wir vermitteln nicht ausschließlich theoretisches Wissen, sondern arbeiten selbst fortlaufend mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Familien.
Vom eigenen Erleben zur professionellen Anwendung
Wer später Kinder, Jugendliche und Familien systemisch begleiten möchte, braucht mehr als Methodenwissen.
Deshalb verbinden wir in unserer Ausbildung zum Systemischen Kinder-, Jugend- und Familiencoach theoretische Grundlagen, praktische Übungen, Selbsterfahrung und die Reflexion realer Coachingprozesse.
Unsere monatlichen Aufstellungsabende bieten dafür einen zusätzlichen Erfahrungsraum. Hier können angehende Coaches erleben, wie Menschen in einer Aufstellung miteinander in Beziehung treten, wie unterschiedliche Wahrnehmungen entstehen und warum eine sorgfältige, verantwortungsvolle Begleitung so wichtig ist.
Systemisches Arbeiten verstehen. Selbst erleben. Verantwortungsbewusst anwenden
Was lernen angehende Systemische Familiencoaches bei der AKJC?
In der Ausbildung zum Systemischen Kinder-, Jugend- und Familiencoach wird Aufstellungsarbeit mit weiteren systemischen und lösungsorientierten Ansätzen verbunden.
Du lernst nicht nur Methoden kennen, sondern entwickelst ein Verständnis dafür, wann welche Intervention sinnvoll sein kann – und wo ihre Grenzen liegen.
Dazu gehören beispielsweise:
- – systemisches Denken und das Erkennen von Wechselwirkungen,
- – systemische Aufstellungen in Einzel- und Gruppensettings,
- – systemische Skulpturarbeit,
- – lösungsorientierte systemische Ansätze,
- – systemische Fragetechniken,
- – Eltern- und Familiencoaching,
- – Konfliktanalyse und systemische Konfliktlösung,
- – Ressourcen- und Perspektivarbeit
- – Fallreflexion, Supervision und praktische Anwendung.
So entsteht aus einzelnen Methoden nach und nach echte Handlungskompetenz für die Coachingpraxis.
Warum ist Selbsterfahrung für Familiencoaches wichtig?
Wer mit Familiensystemen arbeitet, bringt immer auch eine eigene Geschichte und eigene Vorstellungen von Familie, Erziehung, Beziehung und Konflikten mit.
Professionelles systemisches Arbeiten verlangt deshalb nicht nur Methodenwissen, sondern auch die Fähigkeit zur Selbstreflexion.
- – Was gehört zum Anliegen meines Coachees – und was löst es bei mir selbst aus?
- – Wo beginne ich vorschnell zu interpretieren?
- – Kann ich unterschiedliche Perspektiven nebeneinander stehen lassen?
Diese Fragen gehören für uns genauso zur Ausbildung wie das Erlernen konkreter Interventionen. Alle Schüler der AKJC können daher auch zu vertraglich geregelten vergünstigten Konditionen Einzelcoachings buchen und Eigenes in einem geschützten Raum bearbeiten. Hier profitieren unsere angehenden Systemischen Kinder-, Jugend- und Familiencoaches vom laufenden Praxisbetrieb der AKJC.
Systemische Aufstellungen bei der AKJC: Erfahrung aus der Praxis für die Praxis
Systemische Arbeit ist an der AKJC kein einzelnes Zusatzthema.
Sie ist Bestandteil unserer Arbeit mit Familien und ein wichtiger Baustein unserer weiterführenden Ausbildung zum Systemischen Kinder-, Jugend- und Familiencoach.
Die regelmäßigen AKJC-Aufstellungsabende schaffen zusätzlich einen Erfahrungsraum, in dem systemische Zusammenhänge unmittelbar erlebt und reflektiert werden können.
Damit verbinden wir drei Ebenen miteinander:
verstehen – erleben – professionell anwenden.
Du möchtest systemisches Familiencoaching fundiert lernen?
Wenn Du bereits mit Kindern, Jugendlichen oder Eltern arbeitest oder Deine Coachingkompetenz gezielt auf die Arbeit mit dem gesamten Familiensystem erweitern möchtest, findest Du hier alle Informationen zur:
→ Ausbildung zum Systemischen Kinder-, Jugend- und Familiencoach
Erlebe unsere Energetischen Transformationsaufstellungen selbst:
Jeden ersten Freitag im Monat um 19:30 Uhr in Hamburg-Blankenese – mit echten Stellvertretern und maximal 12 Teilnehmenden.
→ Termine und Informationen zum AKJC Familienstellen / Systemische Aufstellungen
