Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
AKJC – Akademie für Kinder- und Jugendcoaching, Inhaberin Katrin von Bechtolsheim
Stand: 23.08.2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten – je nach gebuchter Leistung – für Online- und Präsenzkurse, Seminare und Ausbildungen, Systemische Aufstellungen sowie Coaching-Einzelsitzungen der AKJC. Die AGB gelten modular; maßgeblich sind die allgemeinen sowie die für die jeweils gebuchte Leistung einschlägigen besonderen Regelungen.
TEIL A – ALLGEMEINE REGELUNGEN
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese AGB gelten für sämtliche Angebote der AKJC – Akademie für Kinder- und Jugendcoaching, Inhaberin Katrin von Bechtolsheim, insbesondere:
- Online- und Präsenzkurse,
- Systemische Aufstellungen,
- Coaching-Einzelsitzungen.
(2) Die AGB richten sich sowohl an Verbraucher (§ 13 BGB) als auch an Unternehmer (§ 14 BGB). Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
(3) Im Folgenden wird die AKJC – Akademie für Kinder- und Jugendcoaching, Inhaberin Katrin von Bechtolsheim, als „Anbieterin“ und der jeweilige Vertragspartner als „Kunde“ bezeichnet. Personenbezeichnungen in diesen AGB gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
(4) Die AGB gelten modular, das heißt nur die für die gebuchte Leistung ausgewiesenen Regelungen finden Anwendung. Die Darstellung auf der Webseite „als ein Werk mit Untermenüs“ ist redaktionell. Rechtlich maßgeblich sind die modulspezifischen Regelungen der gebuchten Leistung.
(5) Die jeweils gültige Fassung der AGB ist dem Vertrag beigefügt und wird auf Wunsch des Kunden in Textform übermittelt.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Der Vertrag kommt entweder
- über die Webseite,
- telefonisch oder per Video (Zoom o. ä.) durch explizite Annahme und anschließende Zusendung der Auftragsbestätigung sowie AGB und Widerrufsbelehrung,
- oder vor Ort bzw. persönlich zustande.
(2) Die Vertragssprache ist deutsch.
(3) Der Vertragsschluss über die Webseite beziehungsweise einen mit der Webseite verbundenen Online-Checkout kommt wie folgt zustande:
Der Kunde wählt das gewünschte Angebot beziehungsweise den gewünschten Veranstaltungstermin aus und gibt die für die Buchung erforderlichen persönlichen Daten sowie gegebenenfalls die gewünschte Zahlungsart ein.
Bei einer Buchung über das auf der Webseite eingebundene Buchungssystem werden dem Kunden vor Abschluss der Buchung die eingegebenen Daten und die ausgewählte Leistung in einer Bestellübersicht angezeigt. Der Kunde kann seine Angaben dort nochmals überprüfen, über die vorgesehenen Korrekturmöglichkeiten oder die Zurück-Funktion des Internetbrowsers ändern beziehungsweise den Buchungsvorgang abbrechen.
Bei einer Buchung über einen mit der Webseite verbundenen externen Online-Checkout, gibt der Kunde dort die erforderlichen persönlichen Daten und Zahlungsinformationen ein und wählt eine der im Checkout angebotenen Zahlungsarten aus. Vor Abschluss der Buchung kann der Kunde seine Angaben über die im Checkout vorgesehenen Korrekturmöglichkeiten überprüfen und ändern beziehungsweise den Buchungsvorgang abbrechen.
Vor Abschluss der Buchung bestätigt der Kunde die Geltung dieser AGB sowie, soweit für die gebuchte Leistung erforderlich, die Erklärungen zum vorzeitigen Beginn der Dienstleistung und zur vorzeitigen Bereitstellung digitaler Inhalte.
Mit dem abschließenden Anklicken der Schaltfläche „Jetzt zahlungspflichtig buchen“ oder „Jetzt bezahlen“ erklärt der Kunde rechtsverbindlich die Annahme des von der Anbieterin unterbreiteten Angebotes. Der Vertrag kommt unmittelbar mit Betätigung dieser Schaltfläche zustande.
Die Anbieterin übermittelt dem Kunden nach Vertragsschluss automatisiert eine Buchungsbestätigung per E-Mail. Die Buchungsbestätigung bestätigt den bereits erfolgten Vertragsschluss.
Die für den Vertrag geltenden AGB, die einschlägige Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular werden dem Kunden im Rahmen des Buchungsvorgangs zur Verfügung gestellt. Die Vertragsunterlagen und die gesetzlich erforderlichen Informationen werden dem Kunden nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen bereitgestellt.
Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm angegebene E-Mail-Adresse richtig ist, der Empfang der E-Mails technisch ermöglicht wird und die E-Mails der Anbieterin beziehungsweise der eingesetzten Buchungs- und Zahlungsdienstleister nicht durch Spamfilter blockiert werden.
Die verfügbaren Zahlungsarten werden im jeweiligen Buchungsprozess angezeigt. Der Vertragstext wird von der Anbieterin gespeichert. Auf Wunsch erhält der Kunde ein Exemplar seiner individuellen Vertragsunterlagen und der konkreten Leistungsbeschreibung.
(4) Bei einem Vertragsschluss per Telefon oder Video kommt der Vertrag durch die übereinstimmenden ausdrücklichen Erklärungen des Kunden und der Anbieterin im Gespräch zustande. Der Kunde erhält nach Vertragsschluss eine Vertragsbestätigung. Die geltenden AGB, die konkrete Leistungsbeschreibung, der vereinbarte Preis beziehungsweise Zahlungsplan, die einschlägige Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular werden dem Kunden zur Verfügung gestellt. Die Vertragsunterlagen und die gesetzlich erforderlichen Informationen werden nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen bereitgestellt.
(5) Bei Vertragsschluss vor Ort kommt der Vertrag durch Unterzeichnung einer Auftragsbestätigung oder einer entsprechenden Vereinbarung zustande. Der Anbieter übermittelt dem Kunden die Vertragsunterlagen einschließlich AGB und Widerrufsbelehrung in Textform.
§ 3 Zahlungsbedingungen und Rechnungsstellung
(1) Die genauen Beträge ergeben sich aus dem jeweiligen Buchungsangebot. Die im konkreten Buchungsprozess verfügbaren Zahlungsarten werden im jeweiligen Online-Checkout angezeigt. Bei telefonisch oder per Video geschlossenen Verträgen kann die Zahlungsabwicklung über einen von der Anbieterin anschließend bereitgestellten Zahlungslink erfolgen.
Die Zahlungsabwicklung kann über externe Plattform- und Zahlungsanbieter erfolgen, insbesondere über Kajabi Payments sowie die darüber eingebundenen Zahlungsarten Kreditkarte, Klarna, Apple Pay und Google Pay oder über PayPal. Abhängig von der gewählten Zahlungsart gelten ergänzend die Vertrags- und Datenschutzbestimmungen des jeweils ausgewählten Zahlungsdienstleisters. Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Buchungs- und Zahlungsabwicklung enthält die Datenschutzerklärung der Anbieterin.
(2) Die Zahlung ist sofort fällig, sofern nicht eine Ratenzahlung vereinbart wurde. Maßgeblich sind die in der Vertragsbestätigung ausgewiesenen Zahlungsfristen.
(3) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen. Zusätzlich kann eine Mahn-/Postgebühr von 5,00 EUR pro Mahnung erhoben werden, sofern ein tatsächlicher Aufwand besteht und dieser nicht bereits anderweitig geltend gemacht wird.
(4) Bei Zahlungsverzug ist die Anbieterin berechtigt, Zugänge zur Lernplattform und zu digitalen Inhalten bis zur vollständigen Begleichung vorübergehend zu sperren. Dies gilt nicht, solange und soweit ein berechtigter Einwand oder Widerspruch gegen die Rechnung geltend gemacht wurde.
§ 4 Leistungsumfang und Kursorganisation
(1) Die Inhalte der Kurse/Aufstellungen/Einzelsitzungen sind in den jeweiligen Buchungsbeschreibungen aufgeführt. Ein fester Seminarplatz wird erst mit Zahlungseingang bzw. bei vereinbarter Ratenzahlung mit fristgerechtem Eingang der ersten fälligen Rate verbindlich reserviert. Erfolgt der erforderliche Zahlungseingang nicht fristgerecht, kann die Anbieterin die Teilnahme an dem gebuchten Veranstaltungstermin bis zur Begleichung der fälligen Zahlung verweigern. Die Fälligkeit der vereinbarten Vergütung richtet sich hiervon unabhängig nach § 3.
Kann der Kunde infolge seines Zahlungsverzuges am ursprünglich gebuchten Veranstaltungstermin nicht teilnehmen, kann die Anbieterin ihm nach eigenem Ermessen die Teilnahme an einem späteren verfügbaren Veranstaltungstermin ermöglichen. Ein Anspruch auf Umbuchung, einen bestimmten Ersatztermin oder die Durchführung eines weiteren Veranstaltungstermins besteht nicht.
Eine Übertragung des Platzes ist nur nach vorheriger Zustimmung möglich.
(2) Der Anbieter behält sich fachlich notwendige Anpassungen, Wechsel von Referenten oder Termine vor, sofern diese dem Kunden zumutbar und rechtzeitig angekündigt werden. Beschreibungen sind erläuternd; geringfügige Abweichungen ohne Einfluss auf den Leistungszweck bleiben vorbehalten.
(3) Ein Erfolg ist nicht geschuldet.
(4) Soweit im Zusammenhang mit einem Seminar eine zeitlich befristete Nachbegleitung angeboten wird, entfällt die vereinbarte Gesamtvergütung vollständig auf die Durchführung des Seminars einschließlich der während des Seminars vermittelten Inhalte und der zum Seminar gehörenden Unterlagen. Die anschließende Nachbegleitung wird als unentgeltliche Zusatzleistung ohne gesonderten Preis und ohne eigenen Anteil an der vereinbarten Gesamtvergütung angeboten, sofern in der jeweiligen Leistungsbeschreibung nichts Abweichendes vereinbart ist.
§ 4a Lieferung und Materialien
Zum Leistungsumfang können physische Materialien gehören (z. B. Booklet/Workbook, Erfolgstagebuch, Zertifikat, Prüfungsunterlagen, Feedbackbogen, Wertgutschein).
Die Lieferung erfolgt bei Präsenzteilnahme an einem zum gebuchten Angebot gehörenden Seminar vor Ort im Seminar oder bei Online-Teilnahme an die vom Kunden angegebene Adresse. Ein Eigentumsübergang erfolgt mit Übergabe. Die Gefahrtragung richtet sich nach den gesetzlichen Regeln. Falsche Adressangaben/Abwesenheit verursachen etwaige Mehrkosten. Ein Ersatz bei Verlust/Beschädigung erfolgt nach billigem Ermessen. Es besteht kein Anspruch auf Wiederbeschaffung bei Fremdverschulden (z. B. Versanddienst). Die Gefahrtragung richtet sich ansonsten nach den gesetzlichen Regeln. Im Falle von Schäden durch Dritte wird der Kunde gebeten, den Schaden zwecks Klärung unverzüglich zu melden.
§ 5 Stornierung, Nichterscheinen und Ersatzteilnehmer
Die nachfolgenden Regelungen gelten für alle Kunden, soweit in Teil C für Unternehmer keine abweichenden Bestimmungen getroffen werden.
(1) Stornierung:
- Stornierung genau oder mehr als 12 Wochen vor Beginn: kostenfrei (keine Stornogebühr)
- Stornierung genau oder mehr als 6 Wochen, aber weniger als 12 Wochen vor Beginn: 50 % der Kursgebühr
- Stornierung genau oder mehr als 28 Tage, aber weniger als 6 Wochen vor Beginn: 75 % der Kursgebühr
- Stornierung weniger als 28 Tage vor Beginn: 100 % der Kursgebühr
Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass der Anbieterin kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
(2) Nichterscheinen:
Unentschuldigtes Nichterscheinen ohne vorherige Absage wird wie eine Stornierung weniger als 28 Tage vor Veranstaltungsbeginn behandelt.
Teilt der Kunde vor Veranstaltungsbeginn mit, dass er an einem gebuchten Seminar, Ausbildungsmodul oder sonstigen Veranstaltungstermin nicht teilnehmen kann oder möchte, führt diese Mitteilung allein nicht zur Aufhebung des Vertrages oder zum Wegfall der vereinbarten Vergütungspflicht. Dies gilt grundsätzlich auch bei einer Verhinderung aus persönlichen Gründen, insbesondere aufgrund von Krankheit, Unfall, beruflicher Verhinderung oder familiären Betreuungspflichten.
Eine vom Kunden erklärte Nichtteilnahme berechtigt die Anbieterin, den dadurch frei werdenden Veranstaltungsplatz anderweitig zu vergeben. Soweit aufgrund zwingender gesetzlicher Vorschriften ersparte Aufwendungen oder tatsächlich erzielter anderweitiger Erwerb anzurechnen sind, erfolgt eine entsprechende Anrechnung.
Bei nachgewiesener Erkrankung mit ärztlichem Attest, Unfall oder einem vergleichbaren schwerwiegenden persönlichen Hinderungsgrund kann die Anbieterin nach Maßgabe des § 5a eine Umbuchung auf einen anderen verfügbaren Veranstaltungstermin ermöglichen. Die Nichtteilnahme oder die Gewährung einer Umbuchung führt für sich genommen nicht zum Wegfall der vereinbarten Vergütungspflicht.
(3) Coaching-Einzelsitzungen:
Absagen bis 48 Stunden vor dem Termin sind kostenfrei. Bei späteren Absagen ist das vereinbarte Honorar in voller Höhe fällig, sofern der Termin nicht neu besetzt werden kann. Dem Kunden steht der Nachweis offen, dass die Anbieterin den Termin anderweitig hätte vergeben können.
(4) Der Kunde kann vor Beginn der Ausbildung nach vorheriger Abstimmung mit der Anbieterin eine geeignete Ersatzperson benennen, sofern diese die für die gebuchte Ausbildung bestehenden Teilnahme- und Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Für bereits begonnene Ausbildungen ist die Stellung einer Ersatzperson ausgeschlossen.
§ 5a Umbuchungen
(1) Die nachfolgenden Umbuchungsregelungen gelten für Seminare, Ausbildungen, Ausbildungs- und Veranstaltungsmodule sowie Gruppenaufstellungen. Für Coaching-Einzelsitzungen gilt ausschließlich § 5 Abs. 3. Für die krankheitsbedingte Online- oder Ersatzteilnahme an einzelnen Modulen eines bereits begonnenen mehrmoduligen Gesamtprogramms gilt ausschließlich § 5b Abs. 4.
Eine Umbuchung auf einen anderen verfügbaren Veranstaltungstermin ist bis sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn gegen eine Umbuchungsgebühr von 50,00 EUR möglich. Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass kein oder ein wesentlich geringerer Aufwand entstanden ist.
(2) Weniger als sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn kann die Anbieterin Umbuchungen aus zwingenden Gründen (einer mit Attest nachgewiesenen Krankheit, plötzliche familiäre Betreuungspflichten etc.) nach Vorlage eines Nachweises bis 28 Tage vor Beginn aus Kulanz zustimmen und einer einmaligen Umbuchung auf einen verfügbaren Ersatztermin gegen eine Gebühr von 25 % (mindestens 50,00 EUR, Anrechnung auf nächsten Termin) ermöglichen. In besonderen Härtefällen kann auf die Gebühr verzichtet werden. Ein vertraglicher Anspruch auf Gewährung einer Umbuchung oder auf einen bestimmten Ersatztermin besteht nicht.
(3) Ab 28 Tagen vor Beginn sind Umbuchungen ausgeschlossen, außer es besteht ein unabwendbarer Härtefall (Nachweis erforderlich). Ein Rechtsanspruch auf bestimmte Ersatztermine besteht nicht.
(4) Eine gewährte Umbuchung stellt keine Stornierung, Kündigung oder Aufhebung des bestehenden Vertrages und keinen Neuabschluss dar. Sie ändert ausschließlich den vereinbarten Veranstaltungstermin. Die vereinbarte Vergütung sowie die vereinbarten Fälligkeitstermine bleiben durch die Umbuchung unberührt. Bereits geleistete Zahlungen werden auf die vereinbarte Vergütung angerechnet.
§ 5b Paket-/Ausbildungsbuchungen
(1) Die Laufzeit ergibt sich aus der jeweiligen Kurs- bzw. Leistungsbeschreibung.
(2) Für Paket- und längerfristige Ausbildungsbuchungen (mehrmodulige Programme über 6–16 Monate), die als einheitliches Gesamtprogramm gebucht werden, ist eine isolierte Stornierung oder Kündigung einzelner Module ausgeschlossen. Eine Beendigung des Gesamtvertrages richtet sich nach den hierfür geltenden vertraglichen und zwingenden gesetzlichen Bestimmungen.
(3) Die vereinbarten Stornofristen beziehen sich auf den Beginn des gebuchten Gesamtprogramms.
(4) Die Nichtteilnahme an einzelnen Modulen lässt den Bestand des Gesamtvertrages und die vereinbarte Vergütungspflicht grundsätzlich unberührt.
Kann der Kunde an einem einzelnen Modul aufgrund einer nachgewiesenen Erkrankung oder eines vergleichbaren schwerwiegenden persönlichen Hinderungsgrundes nicht in Präsenz teilnehmen, kann die Anbieterin ihm nach Maßgabe der organisatorischen und technischen Möglichkeiten anbieten, an dem betreffenden Modul online teilzunehmen oder das versäumte Modul in einem späteren Ausbildungsdurchgang nachzuholen.
Die Entscheidung über die Form und den Termin einer solchen Ersatzteilnahme richtet sich nach den jeweils verfügbaren organisatorischen Möglichkeiten. Ein Anspruch auf einen bestimmten Ersatztermin, auf die Durchführung eines weiteren Ausbildungsdurchgangs oder auf eine bestimmte Form der Ersatzteilnahme besteht nicht.
Die Online- oder Ersatzteilnahme stellt keine Stornierung, Kündigung oder Aufhebung des Gesamtvertrages dar. Die vereinbarte Vergütungspflicht und die vereinbarten Fälligkeitstermine bleiben hiervon unberührt.
(5) Bei Paket- und Ausbildungsbuchungen mit vereinbarter fester Laufzeit besteht kein ordentliches Kündigungsrecht, soweit gesetzlich zulässig. Zwingende gesetzliche Rechte zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleiben unberührt.
(6) Eine im Zusammenhang mit einem Seminar angebotene und nach dessen Durchführung stattfindende unentgeltliche Nachbegleitung stellt keinen eigenständig vergütungspflichtigen Bestandteil einer Paket- oder Ausbildungsbuchung dar. Sie hat keinen Anteil an der vereinbarten Gesamtvergütung. Die vereinbarte Gesamtvergütung entfällt vollständig auf die Durchführung des Seminars einschließlich der dort vermittelten Inhalte und der dazugehörigen Seminarunterlagen.
Die Berechnung eines gegebenenfalls gesetzlich geschuldeten Wertersatzes für bereits erbrachte Seminarleistungen richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.
§ 5c Besondere Regelungen für Coaching-Einzelsitzungen
(1) Gegenstand des Coachings und Dienstleistung
Coaching ist eine Dienstleistung. Die Anbieterin erbringt die vereinbarte Coachingleistung unter Anwendung ihrer fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten. Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung der vereinbarten Coachingleistung, nicht das Erreichen eines bestimmten persönlichen, beruflichen, wirtschaftlichen oder sonstigen Erfolges.
(2) Ort und Durchführungsform von Coaching-Einzelsitzungen
Coaching-Einzelsitzungen finden, sofern nicht ausdrücklich eine abweichende Durchführungsform vereinbart wurde, als Präsenztermin in den Räumlichkeiten der Anbieterin in der Frahmstraße 11–13, 22587 Hamburg statt. Diese Regelung gilt ausschließlich für Coaching-Einzelsitzungen; Veranstaltungsorte von Seminaren, Ausbildungen und sonstigen Veranstaltungen ergeben sich aus der jeweiligen Buchungs- bzw. Leistungsbeschreibung.
Ein Wechsel eines vereinbarten Präsenztermins zu einer Online-Sitzung ist nur nach vorheriger Abstimmung und ausdrücklicher Bestätigung durch die Anbieterin möglich. Ein Anspruch auf die Durchführung als Online-Sitzung oder auf einen kurzfristigen Wechsel der vereinbarten Durchführungsform besteht nicht.
Erscheint der Kunde aufgrund eines von ihm zu vertretenden Irrtums über den vereinbarten Veranstaltungsort nicht oder verspätet am vereinbarten Ort, gilt dies als vom Kunden zu vertretende Nicht- bzw. verspätete Wahrnehmung des vereinbarten Termins. Ein Anspruch auf Erstattung oder anteilige Erstattung der Vergütung besteht deshalb nicht, soweit die Anbieterin zur vereinbarten Zeit am vereinbarten Ort zur Erbringung der Leistung bereit war. Die Regelungen zu Terminabsagen und Nichtwahrnehmung bleiben unberührt.
(3) Methoden und Durchführung des Coachings Die Anbieterin ist berechtigt, die im Rahmen des vereinbarten Coachings eingesetzten Methoden und Vorgehensweisen nach fachlichem Ermessen auszuwählen und an das Anliegen des Kunden sowie den Verlauf des Coachings anzupassen. Die Anwendung unterschiedlicher Coachingmethoden und Interventionen innerhalb des vereinbarten Coachings stellt für sich genommen keine Änderung oder Erweiterung des vereinbarten Vertragsgegenstandes dar.
Vor der erstmaligen Anwendung einer Methode oder Intervention wird diese dem Kunden in dem für die Durchführung erforderlichen Umfang erläutert. Der Kunde kann die Anwendung einer vorgeschlagenen Methode oder Intervention ablehnen.
Wurde eine Methode oder Intervention mit Zustimmung des Kunden begonnen und äußert der Kunde während ihrer Durchführung den Wunsch, diese zu unterbrechen oder zu beenden, wird diesem Wunsch Rechnung getragen. Soweit aus fachlicher Sicht Maßnahmen zur Stabilisierung oder zum geordneten Abschluss der begonnenen Intervention angezeigt sind, weist die Anbieterin den Kunden hierauf hin und bietet diese an.
Die Anbieterin entscheidet nach fachlichem Ermessen, ob und mit welchen anderen geeigneten Methoden das Coaching anschließend fortgeführt werden kann.
Der Kunde bleibt für seine Entscheidungen und seine Mitwirkung im Coaching selbst verantwortlich.
(4) Abgrenzung von Coaching und heilkundlich-psychotherapeutischer Tätigkeit Die Anbieterin verfügt über eine Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie (Heilpraktikerin für Psychotherapie).
Soweit ausdrücklich eine Coaching-Leistung vereinbart und gebucht wird, handelt es sich hierbei nicht um eine psychotherapeutische Behandlung. Gegenstand des Coachings ist die Begleitung und Unterstützung des Kunden bei persönlichen, beruflichen oder sonstigen Entwicklungs- und Veränderungsprozessen. Im Rahmen einer als Coaching vereinbarten Leistung wird keine Behandlung psychischer Erkrankungen geschuldet.
Heilkundlich-psychotherapeutische Leistungen werden hiervon getrennt und nur erbracht, wenn eine entsprechende Behandlung ausdrücklich vereinbart wird.
Ergibt sich im Verlauf eines Coachings, dass eine psychische Erkrankung vorliegen könnte oder eine heilkundlich-psychotherapeutische Abklärung oder Behandlung angezeigt erscheint, weist die Anbieterin den Kunden hierauf hin. Über eine Fortführung des Coachings, eine gesonderte psychotherapeutische Behandlung durch die Anbieterin oder die Inanspruchnahme eines anderen entsprechend qualifizierten Behandlers ist gesondert zu entscheiden.
(5) Mitwirkung und Eigenverantwortung
Coaching beruht auf der aktiven und eigenverantwortlichen Mitwirkung des Kunden. Der Kunde entscheidet selbst über die Umsetzung der im Coaching besprochenen Inhalte, Anregungen und Handlungsmöglichkeiten.
Der Kunde ist verpflichtet, die Anbieterin über Umstände zu informieren, die für die sichere und sachgerechte Durchführung des Coachings erkennbar von Bedeutung sein können.
(6) Grenzen der Durchführung
Ergibt sich während einer Sitzung, dass eine Fortsetzung des Coachings in der vereinbarten Form fachlich nicht verantwortbar erscheint oder eine anderweitige fachliche Abklärung angezeigt ist, kann die Anbieterin die betreffende Intervention beenden, unterbrechen oder von einer Fortsetzung absehen und dem Kunden eine entsprechende fachliche Abklärung empfehlen.
(7) Vertraulichkeit
Die Anbieterin behandelt die ihr im Rahmen des Coachings bekannt gewordenen persönlichen Informationen, Gesprächsinhalte, Übungen und persönlichen Verhältnisse des Kunden vertraulich.
Eine Weitergabe personenbezogener oder vertraulicher Informationen an Dritte erfolgt nur mit entsprechender Einwilligung des Kunden oder soweit hierfür eine gesetzliche Berechtigung oder Verpflichtung besteht.
Die Anbieterin kann über die erbrachten Coaching-Leistungen und den Verlauf des Coachings Aufzeichnungen und Dokumentationen führen. Gesetzliche Dokumentations-, Aufbewahrungs-, Auskunfts- und Einsichtsrechte des Kunden bleiben unberührt.
Soweit dem Kunden gesetzlich ein Anspruch auf Einsicht oder Erteilung einer Abschrift der ihn betreffenden Dokumentation zusteht, richtet sich dieser nach den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen.
(8) Zusätzliches Coaching-Protokoll
Die Erstellung eines über die von der Anbieterin geführte Dokumentation hinausgehenden ausführlichen individuellen Coaching-Protokolls ist nicht Bestandteil der vereinbarten Coaching-Leistung.
Verlangt der Kunde die zusätzliche Erstellung eines solchen ausführlichen Protokolls, kann dieses nach vorheriger Vereinbarung gegen eine gesonderte Vergütung nach dem hierfür tatsächlich erforderlichen Zeitaufwand erstellt werden.
Gesetzliche Ansprüche des Kunden auf Einsicht, Auskunft oder Abschriften bleiben hiervon unberührt.
(9) Terminabsagen und Nichtwahrnehmung
Vereinbarte Coaching-Einzelsitzungen können bis spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei abgesagt werden.
Bei einer Absage von Coaching-Einzelsitzungen weniger als 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin oder bei Nichterscheinen ist das vereinbarte Honorar in voller Höhe zu zahlen, sofern der Termin aufgrund der Kurzfristigkeit nicht anderweitig vergeben werden kann. Dies gilt grundsätzlich auch bei einer kurzfristigen Verhinderung des Kunden aufgrund von Krankheit oder aus sonstigen persönlichen Gründen.
Die Regelung gilt auch für Coachingtermine, die erstmals innerhalb von 48 Stunden vor ihrem Beginn vereinbart wurden und anschließend wieder abgesagt werden, sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden kann.
Dem Kunden bleibt der Nachweis gestattet, dass der Anbieterin kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
(10) Form der Terminabsage
Terminabsagen sind in Textform, insbesondere per E-Mail an info@akjc.de, zu übermitteln. Zusätzlich wird empfohlen, die Anbieterin über den WhatsApp-Business-Account oder den Facebook-Messenger-Account der Anbieterin auf die erfolgte Absage hinzuweisen. Über diese Kommunikationswege kann der Nachrichtenstatus nachvollzogen werden und erfahrungsgemäß eine schnellere Kenntnisnahme erfolgen.
Telefonische Mitteilungen sowie Nachrichten auf einem Anrufbeantworter oder einer Sprachmailbox sind für Terminabsagen nicht vorgesehen. Maßgeblich für die Einhaltung der Absagefrist ist der rechtzeitige Zugang der Absage bei der Anbieterin.
(11) Terminabsage durch die Anbieterin
Muss eine vereinbarte Coaching-Einzelsitzung aus einem in der Person der Anbieterin liegenden Grund, insbesondere wegen Erkrankung oder sonstiger Verhinderung, abgesagt oder verschoben werden, wird dem Kunden ein Ersatztermin angeboten. Für die ausgefallene und noch nicht erbrachte Sitzung fällt keine Vergütung an. Weitergehende gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.
(12) Beginn, zeitlicher Puffer und Erinnerungsdienst
Bei Coaching-Einzelsitzungen ist aufgrund des individuellen Verlaufs vorangehender Sitzungen eine Verzögerung des vereinbarten Beginns von bis zu 20 Minuten einzuplanen. Der Kunde hat diesen zeitlichen Puffer bei seiner eigenen Terminplanung zu berücksichtigen.
Eine Verzögerung des Beginns innerhalb dieses Zeitraums verkürzt die gebuchte Coachingzeit nicht. Die vereinbarte Dauer der Coaching-Einzelsitzung wird ab dem tatsächlichen Beginn vollständig erbracht.
Die Anbieterin kann den Kunden bei einer absehbaren Verzögerung freiwillig insbesondere über WhatsApp oder Facebook Messenger informieren. Dieser Erinnerungs- bzw. Benachrichtigungsservice stellt eine freiwillige Zusatzleistung dar. Ein Anspruch auf eine solche Benachrichtigung besteht nicht. Das Ausbleiben einer Nachricht entbindet den Kunden insbesondere nicht davon, den vereinbarten zeitlichen Puffer von bis zu 20 Minuten einzuplanen.
Voraussetzung für eine Benachrichtigung über WhatsApp oder Facebook Messenger ist, dass der Kunde der Anbieterin den jeweiligen Kommunikationsweg eröffnet und die hierfür erforderlichen Kontaktdaten bzw. Kontaktmöglichkeiten bereitgestellt hat.
(13) Abrechnung und Zahlungsverzug
Coaching-Einzelsitzungen werden, sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde, nach Durchführung der jeweiligen Sitzung in Rechnung gestellt. Die Vergütung ist innerhalb der auf der Rechnung angegebenen Zahlungsfrist fällig.
Befindet sich der Kunde mit der Vergütung für eine bereits erbrachte Coaching-Einzelsitzung in Zahlungsverzug, ist die Anbieterin berechtigt, für weitere noch nicht durchgeführte Coaching-Einzelsitzungen Vorkasse vor Ort zu verlangen oder bis zur vollständigen Begleichung der fälligen Forderung auszusetzen. Bereits vereinbarte Folgetermine können hierfür abgesagt oder auf einen späteren verfügbaren Termin verschoben werden. Ein Anspruch auf Freihaltung der ursprünglich vereinbarten Folgetermine besteht während der Dauer des Zahlungsverzuges nicht.
Die Vergütungspflicht für bereits erbrachte Coaching-Einzelsitzungen bleibt hiervon unberührt.
(14) Ablehnung und Beendigung des Coachings
Die Anbieterin ist berechtigt, die Aufnahme eines Coachings abzulehnen oder ein begonnenes Coaching zu beenden, wenn das für eine fachgerechte Zusammenarbeit erforderliche Vertrauensverhältnis nicht oder nicht mehr besteht, die Durchführung aufgrund der fachlichen Spezialisierung der Anbieterin nicht angezeigt ist, die Anbieterin die Leistung aus gesetzlichen oder fachlichen Gründen nicht erbringen kann oder darf oder gewichtige persönliche oder berufsethische Gründe einer Fortführung entgegenstehen.
Ergibt sich während des Coachings, dass eine Fortsetzung in der vereinbarten Form fachlich nicht verantwortbar erscheint oder eine anderweitige fachliche Abklärung oder Behandlung angezeigt ist, kann die Anbieterin die betreffende Intervention unterbrechen oder beenden und dem Kunden eine entsprechende fachliche Abklärung oder anderweitige Behandlung empfehlen.
Die Vergütungspflicht für bis zur Beendigung bereits vertragsgemäß erbrachte Coaching-Leistungen bleibt hiervon unberührt.
§ 5d Besondere Regelungen für Systemische Aufstellungen
(1) Persönliche Wahrnehmung eines eigenen Aufstellungsplatzes
Ein gebuchter Platz für eine eigene Systemische Aufstellung ist persönlich durch den Kunden wahrzunehmen. Die Übertragung eines gebuchten eigenen Aufstellungsplatzes auf eine andere Person ist nur nach vorheriger ausdrücklicher Zustimmung der Anbieterin zulässig.
(2) Durchführung und Methoden
Die Anbieterin ist berechtigt, Ablauf, Vorgehensweise und die im Rahmen der Systemischen Aufstellung eingesetzten Methoden und Interventionen nach fachlichem Ermessen und unter Berücksichtigung des Anliegens sowie des Verlaufs der Aufstellung auszuwählen und anzupassen. Ein bestimmter Verlauf oder Erfolg der Aufstellung ist nicht geschuldet.
(3) Eigenverantwortung und Grenzen der Durchführung
Die Teilnahme an einer Systemischen Aufstellung erfolgt eigenverantwortlich. Der Kunde ist verpflichtet, die Anbieterin über Umstände zu informieren, die für eine sichere und fachgerechte Durchführung erkennbar von Bedeutung sein können. Ergibt sich während einer Aufstellung, dass deren Fortsetzung in der vorgesehenen Form fachlich nicht verantwortbar erscheint, kann die Anbieterin die Aufstellung unterbrechen, beenden oder von einzelnen Interventionen absehen.
§ 6 Ausfall und Verschiebung der Leistungen
(1) Der Anbieter kann Termine absagen, falls die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird oder bei höherer Gewalt bzw. Ausfall von Referenten/Veranstaltungsorten.
(2) Eine Ersatzveranstaltung wird – sofern möglich – angeboten.
(3) Bereits gezahlte Entgelte werden bei endgültiger Absage durch den Anbieter erstattet. Ein darüberhinausgehender Schadensersatzanspruch ist ausgeschlossen, soweit der Anbieter die Absage nicht zu vertreten hat. Im Fall vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhaltens haftet der Anbieter nach den gesetzlichen Vorgaben.
§ 7 Pflichten der Kunden, Zugang und Nutzung
(1) Die Nutzung der Online-Dienste erfordert einen ausreichend schnellen Internetanschluss und persönliche Zugangsdaten.
(2) Die Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln. Missbrauch kann zur Sperrung führen. Zugangsdaten sind personenbezogen und nicht übertragbar. Die Weitergabe an Dritte ist untersagt.
(3) Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung. Gesundheitliche Voraussetzungen sind durch den Kunden zu prüfen. In den Räumen des Anbieters gilt das Hausrecht. Anweisungen des Personals und die Hausordnung sind zu beachten.
(4) Bei Online- und Präsenzangeboten kann der Anbieter einzelne Teilnehmer bei Verstößen vom Kurs ausschließen.
(5) Es besteht kein Anspruch auf Bereitstellung von Aufzeichnungen. Online-Zugänge können zeitlich befristet werden (mindestens für die Vertragsdauer).
§ 8 Haftung und Haftungsbeschränkungen
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie in allen Fällen, in denen eine gesetzlich zwingende
Haftung besteht.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (d.h. solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf) ist die Haftung der Höhe nach begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind insbesondere die ordnungsgemäße Durchführung der gebuchten Kurse/Sitzungen sowie die Bereitstellung und Verfügbarkeit der Lernplattform während der vereinbarten Vertragsdauer.
(3) Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Sach- und Vermögensschäden, die nicht auf der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten beruhen, ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für Schäden durch
Nichtverfügbarkeit aufgrund höherer Gewalt oder technischer Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters.
(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
(5) Mitgebrachte Gegenstände und Pausenzeiten liegen in der Eigenverantwortung der Teilnehmer. Die Haftung für Verlust oder Beschädigung mitgebrachter Gegenstände ist auf Fälle von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit beschränkt.
§ 9 Urheberrecht und Nutzungsrechte
(1) Sämtliche Ausbildungsunterlagen, Videos, Skripte, Konzepte, Methoden, Arbeitsmaterialien, Präsentationen und sonstigen Inhalte sowohl aus den Präsenzmodulen als auch den Online-Modulen sind urheberrechtlich geschützt.
(2) Dem Kunden wird ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares und soweit im jeweiligen Angebot angegeben ein zeitlich auf die jeweiige Nutzungsdauer beschränktes Nutzungsrecht eingeräumt. .
(3) Nicht gestattet sind insbesondere die Weitergabe an Dritte, die Veröffentlichung, die öffentliche Zugänglichmachung, die gewerbliche Weiterverwertung außerhalb der vertragsgemäßen Nutzung, die Nutzung für eigene Ausbildungsangebote, die Vervielfältigung außerhalb gesetzlicher Schranken, die Bearbeitung oder Umgestaltung, Audio-, Video- oder Bildschirmaufzeichnungen.
(4) Hinsichtlich der Zugangsdaten gilt § 7 Abs. 2 (Teil A).
(5) Bei Verstößen ist die Anbieterin berechtigt, den Kunden von der weiteren Teilnahme auszuschließen. Weitergehende Ansprüche bleiben vorbehalten.
§ 9a Foto-, Video- und Tonaufnahmen
(1) Im Rahmen von Präsenz-, Online- und Hybridveranstaltungen können durch die Anbieterin Foto-, Video- und Tonaufnahmen angefertigt werden. Soweit Teilnehmer auf diesen Aufnahmen identifizierbar sind oder ihre Stimme, ihr Name, persönliche Äußerungen oder sonstige personenbezogene Inhalte erfasst werden, erfolgt die Aufnahme und eine darüberhinausgehende Verwendung nur, soweit hierfür eine entsprechende Rechtsgrundlage besteht.
(2) Soweit die Verarbeitung auf einer Einwilligung beruht, wird diese gesondert, ausdrücklich und freiwillig eingeholt. Die Einwilligung kann insbesondere die Aufzeichnung von Bild und/oder Ton sowie – entsprechend dem Umfang der jeweils erteilten Einwilligung – die Verwendung zu Ausbildungs-, Dokumentations- und Schulungszwecken, die Bereitstellung als Lernmaterial auf einer zugangsbeschränkten Lern- bzw. Onlineplattform sowie die Nutzung zu Öffentlichkeits- und Werbezwecken einschließlich einer Veröffentlichung auf Websites, in sozialen Netzwerken oder vergleichbaren Medien umfassen.
(3) Soweit eine entsprechende Einwilligung vorliegt, können Aufzeichnungen oder Ausschnitte daraus als Lernmaterial auf einer zugangsbeschränkten Lern- bzw. Onlineplattform bereitgestellt werden. Der Zugang kann auf Teilnehmer des jeweiligen Ausbildungsangebots oder der hierfür vorgesehenen Ausbildungs- bzw. Teilnehmergruppe beschränkt werden. Eine darüberhinausgehende Weitergabe oder Veröffentlichung erfolgt nur, soweit hierfür eine entsprechende Berechtigung besteht.
(4) Die Erteilung einer Einwilligung in Foto-, Video- oder Tonaufnahmen ist freiwillig und hat, soweit die betreffende Aufnahme für die Durchführung der gebuchten Leistung nicht erforderlich ist, keinen Einfluss auf die Teilnahmeberechtigung. Teilnehmer, die nicht aufgenommen werden möchten, werden gebeten, dies der Anbieterin möglichst vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung mitzuteilen, damit die Aufnahme nach den organisatorischen und technischen Möglichkeiten entsprechend gestaltet werden kann.
(5) Bei Online-Veranstaltungen können Teilnehmer zusätzlich selbst dazu beitragen, eine Aufnahme ihrer Person zu vermeiden, indem sie insbesondere ihre Kamera deaktivieren und – soweit technisch möglich und mit der Durchführung der Veranstaltung vereinbar – ihre Anzeige entsprechend einstellen. Die datenschutzrechtlichen Rechte der Teilnehmer bleiben hiervon unberührt.
(6) Soweit eine Einwilligung Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist, kann diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung wird durch den Widerruf nicht berührt. Die weiteren Einzelheiten ergeben sich aus der jeweiligen Einwilligungserklärung und den Datenschutzinformationen der Anbieterin.
(7) Im Rahmen der Seminare und Ausbildungen können Arbeitsergebnisse der Teilnehmer entstehen, insbesondere Bilder, Zeichnungen, Texte, Konzepte, Fallarbeiten und sonstige gestalterische oder fachliche Inhalte. Der Teilnehmer räumt der Anbieterin an diesen Arbeitsergebnissen, soweit sie urheberrechtlich geschützt sind, ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht ein, soweit dies für Ausbildungs-, Dokumentations-, Schulungs- und Fachpublikationszwecke erforderlich ist.
Dies umfasst insbesondere das Recht, die Arbeitsergebnisse im Rahmen von Seminaraufzeichnungen abzubilden, zu vervielfältigen, in zugangsbeschränkten Lern- und Onlineplattformen für Ausbildungsteilnehmer bereitzustellen sowie für Schulungsunterlagen, Fachbeiträge, Fachliteratur, Fallbeispiele und vergleichbare fachliche Veröffentlichungen zu verwenden.
Soweit Arbeitsergebnisse Rückschlüsse auf persönliche oder vertrauliche Inhalte eines Teilnehmers zulassen, erfolgt eine Verwendung außerhalb des jeweiligen Ausbildungskontextes grundsätzlich nur in anonymisierter oder hinreichend abstrahierter Form, sofern keine gesonderte Einwilligung für eine weitergehende Verwendung vorliegt.
Das Urheberrecht des Teilnehmers als solches verbleibt beim Teilnehmer. Die vorstehende Einräumung der Nutzungsrechte bleibt hiervon unberührt.
(8) Die Regelungen dieses Paragrafen gelten ergänzend zu gesonderten Datenschutzinformationen und Einwilligungserklärungen. Soweit für eine bestimmte Aufnahme oder Nutzung eine gesonderte Einwilligung erforderlich ist, wird die erforderliche Berechtigung nicht allein durch diese AGB begründet.
§ 10 Schlussbestimmungen
(1) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrags unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.
(2) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(3) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform; gesetzliche Formvorschriften bleiben unberührt.
TEIL B – ERGÄNZENDE REGELUNGEN FÜR VERBRAUCHER (§ 13 BGB)
§ 1 Preisangaben
Gegenüber Verbrauchern werden sämtliche Preise auch als Endpreise inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer ausgewiesen, wobei der „Kinder- und Jugendcoach Kompakt“-Kurs von der Mwst. befreit ist.
§ 2 Verzug und Gesamtfälligkeit bei Ratenzahlungen
(1) Verbraucher geraten spätestens 30 Tage nach Zugang der Rechnung in Verzug, sofern sie in der Rechnung auf diese Folge hingewiesen wurden (§ 286 Abs. 3 BGB).
(2) Bei vereinbarter Ratenzahlung kann die Anbieterin die gesamte Restforderung nur dann fällig stellen, wenn der Verbraucher:
- mit mindestens zwei aufeinanderfolgenden Raten ganz oder teilweise in Verzug ist,
- der rückständige Betrag mindestens 10 % der Gesamtvergütung (bei einer Vertragslaufzeit bis zu 3 Monaten) bzw. 5 % (bei einer Vertragslaufzeit über 3 Mon.) erreicht und
- die Anbieterin dem Verbraucher zuvor erfolglos eine Nachfrist von mindestens zwei Wochen zur Zahlung des rückständigen Betrages gesetzt hat, verbunden mit der Erklärung, dass bei Nichtzahlung innerhalb der Frist die gesamte Restforderung verlangt wird.
§ 3 Gerichtsstand
Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
TEIL C – ERGÄNZENDE BZW. ABWEICHENDE REGELUNGEN FÜR UNTERNEHMER (§ 14 BGB)
§ 1 Preisangaben
Gegenüber Unternehmern verstehen sich Preise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
§ 2 Verzug und Gesamtfälligkeit bei Ratenzahlung
(1) Unternehmer geraten sofort nach Ablauf des vereinbarten Zahlungsziels in Verzug. Einer Mahnung bedarf es nicht.
(2) Bei vereinbarter Ratenzahlung kann die Anbieterin die gesamte Restforderung fällig stellen, wenn der Unternehmer mit einer Rate in Verzug ist und die Anbieterin ihm eine Nachfrist von mindestens 10 Tagen zur Nachzahlung gesetzt hat, verbunden mit der Ankündigung der Gesamtfälligstellung.
§ 3 Kein Widerrufsrecht
Unternehmern steht kein Widerrufsrecht zu.
§ 4 Haftung – Abweichung für Unternehmer
(1) Die Haftungsregelungen in § 8 Abs. 1, Allgemeiner Teil, (unbeschränkte Haftung bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Lebens-/Körper-/Gesundheitsverletzung und Produkthaftung) gelten uneingeschränkt auch gegenüber Unternehmern.
(2) Abweichend von § 8 Abs. 2, Allgemeiner Teil, wird die Haftung bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten gegenüber Unternehmern der Höhe nach ausschließlich auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden und entgangenen Gewinn ausgeschlossen, soweit diese nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
§ 5 Gerichtsstand
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist der Geschäftssitz der Anbieterin, sofern der Kunde Unternehmer, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
§ 6 Abtretung und Aufrechnung
(1) Die Abtretung von Ansprüchen des Unternehmers aus dem Vertragsverhältnis an Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Anbieterin, soweit es sich nicht um auf Geld gerichtete Ansprüche handelt. Für auf Geld gerichtete Ansprüche ist die Abtretung frei.
(2) Der Unternehmer kann gegenüber Forderungen der Anbieterin nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Hiervon unberührt bleibt die Aufrechnung mit Gegenansprüchen, die im Gegenseitigkeitsverhältnis (Synallagma) zur Forderung der Anbieterin stehen oder auf demselben Vertragsverhältnis beruhen (konnexe Forderungen).
§ 7 Stornierung
Abweichend von § 5 Abs. 1, Allgemeiner Teil, gelten gegenüber Unternehmern folgende Stornierungsgebühren:
- bei einer Stornierung genau oder mehr als zwölf Wochen vor Beginn: Verwaltungspauschale von 50,00 EUR;
- bei einer Stornierung von weniger als zwölf Wochen bis genau oder mehr als 6 Wochen vor Beginn: 50 % der Kursgebühr zuzüglich einer Verwaltungspauschale von 50,00 EUR;
- bei einer Stornierung von weniger als sechs Wochen bis genau oder mehr als 28 Tagen vor Beginn: 75 % der Kursgebühr zuzüglich einer Verwaltungspauschale von 50,00 EUR;
- bei einer Stornierung genau oder weniger als 28 Tagen vor Beginn: 100 % der Kursgebühr.
Der Nachweis eines geringeren Schadens bleibt dem Unternehmer vorbehalten.
TEIL D – WIDERRUFSBELEHRUNGEN FÜR VERBRAUCHER (§ 13 BGB)
Die nachfolgenden Widerrufsbelehrungen gelten ausschließlich für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB.
§ 1 Widerrufsrecht für Dienstleistungen
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Katrin von Bechtolsheim, Frahmstraße 11–13, 22587 Hamburg, Telefonnummer: +49 40 41289360, E-Mail-Adresse: info@akjc.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (zum Beispiel ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das nachfolgende Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Sie können Ihr Widerrufsrecht auch online über die Schaltfläche „Vertrag widerrufen“ auf unserer Webseite www.akjc.de ausüben. Wenn Sie diese Online-Funktion nutzen, übermitteln wir Ihnen auf einem dauerhaften Datenträger (zum Beispiel durch eine E-Mail) unverzüglich eine Eingangsbestätigung mit Informationen zum Inhalt der Widerrufserklärung sowie dem Datum und der Uhrzeit ihres Eingangs.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist.
Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart. In keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen, für die der Vertrag die Zahlung eines Preises vorsieht, während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen. Dieser entspricht dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen.
Ausschluss- beziehungsweise Erlöschensgründe
Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht.
Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen, der den Verbraucher zur Zahlung eines Preises verpflichtet, mit der vollständigen Erbringung der Dienstleistung, wenn der Verbraucher vor Beginn der Erbringung ausdrücklich zugestimmt hat, dass die Anbieterin mit der Erbringung der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und der Verbraucher seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass sein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung durch die Anbieterin erlischt.
§ 2 Muster-Widerrufsformular für Dienstleistungen
Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, können Sie dieses Formular ausfüllen und an uns zurücksenden. Die Verwendung des Formulars ist nicht vorgeschrieben.
Muster-Widerrufsformular
An:
Katrin von Bechtolsheim
AKJC – Akademie für Kinder- und Jugendcoaching
Frahmstraße 11–13
22587 Hamburg
E-Mail: info@akjc.de
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung:
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Bestellt am (*) / erhalten am (*):
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Name des/der Verbraucher(s):
____________________________________________________________
Anschrift des/der Verbraucher(s):
____________________________________________________________
____________________________________________________________
Datum:
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Unterschrift des/der Verbraucher(s)
(nur bei Mitteilung auf Papier)
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(*) Unzutreffendes streichen.
§ 3 Widerrufsrecht für digitale Inhalte
Diese Widerrufsbelehrung gilt für Verträge über die Bereitstellung von digitalen Inhalten, die sich nicht auf einem körperlichen Datenträger befinden.
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Katrin von Bechtolsheim, Frahmstraße 11–13, 22587 Hamburg, Telefonnummer: +49 40 41289360, E-Mail-Adresse: info@akjc.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (zum Beispiel ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das nachfolgende Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Sie können Ihr Widerrufsrecht auch online über die Schaltfläche „Vertrag widerrufen“ auf unserer Webseite www.akjc.de ausüben. Wenn Sie diese Online-Funktion nutzen, übermitteln wir Ihnen auf einem dauerhaften Datenträger (zum Beispiel durch eine E-Mail) unverzüglich eine Eingangsbestätigung mit Informationen zum Inhalt der Widerrufserklärung sowie dem Datum und der Uhrzeit ihres Eingangs.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist.
Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart. In keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Erlöschensgründe
Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Bereitstellung von nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen digitalen Inhalten, der den Verbraucher zur Zahlung eines Preises verpflichtet, wenn der Verbraucher:
- ausdrücklich zugestimmt hat, dass die Anbieterin mit der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt,
- seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass durch seine Zustimmung mit Beginn der Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht erlischt, und
- die Anbieterin dem Verbraucher eine Bestätigung des Vertrags innerhalb einer angemessenen Frist nach Vertragsschluss, spätestens jedoch bei Bereitstellung der nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen digitalen Inhalte, auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung gestellt hat,
- in der der Vertragsinhalt wiedergegeben ist und
- auf der festgehalten ist, dass der Verbraucher vor Vertragserfüllung ausdrücklich zugestimmt hat, dass die Anbieterin mit der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht verliert.
§ 4 Muster-Widerrufsformular für digitale Inhalte
Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, können Sie dieses Formular ausfüllen und an uns zurücksenden. Die Verwendung des Formulars ist nicht vorgeschrieben.
Muster-Widerrufsformular
An:
Katrin von Bechtolsheim
AKJC – Akademie für Kinder- und Jugendcoaching
Frahmstraße 11–13
22587 Hamburg
E-Mail: info@akjc.de
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden digitalen Inhalte:
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Bestellt am (*) / erhalten am (*):
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Name des/der Verbraucher(s):
____________________________________________________________
Anschrift des/der Verbraucher(s):
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Datum:
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Unterschrift des/der Verbraucher(s)
(nur bei Mitteilung auf Papier)
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(*) Unzutreffendes streichen.
